USA - Der Südwesten
Der Zion Nationalpark liegt inmitten der Canyonlandschaft des Coloradoplateaus im Süden Utah's. Er ist einer der ältesten
Nationalparks in den USA - gegründet im Jahre 1919. Der Name "Zion" stammt von den Mormonen, die das Gebiet im 18. Jahrhundert
als eine heilige Stätte betrachteten. Und in der Tat: die schroffen Felswände und kuppelförmigen Felsen erinnern stark an
große, natürliche Tempelanlagen.
Zion National Park
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Vegetation im Tal: Die Canyon im Zion Nationalpark sind bei weitem nicht so mächtig wie die des Grand Canyon
Nationalparks, aber sie besitzen eine ganz eigene Szenerie, die vor allem durch eine vielfältige Vegetation
entlang des Virgin Rivers geprägt ist. Der Virgin River ist ein Nebenfluss des Colorado, der den Grand
Canyon geschaffen hat.
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Roter Najavo Sandstein: Der Zion Nationalpark ist das Ergebnis fortschreitender Erosion von 8 unterschiedlichen Sedimentschichten,
die in rund 200 Millionen Jahren hier abgelagert wurden. Durch geologische Prozesse und Klimaänderungen entstanden
nacheinander Binnenmeere, Seen, Flüsse und zwischendurch sogar eine Sandwüste. Der rote Sand dieser Wüste wurde
später unter dem Druck weiterer Sedimentschichten zu dem roten Najavo-Sandstein.
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Schroffe Felswände und enge Canyons: Der Zion Nationalpark ist durch enge Schluchten gekennzeichnet, wobei die
Felswände an den Seiten vielfach mehrere hundert Meter senkrecht nach oben ragen. Der Canyon ist ein Paradies für Kletterer,
die Wände gehören durch die zahlreichen Überhänge sicher zu den größsten Herausforderungen der Sportler in dieser Region.
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Weiße Kuppeln: Die obersten Stockwerke der erodierten Sedimentschichten sind Kalksteinschichten, die über dem roten
Najavo-Sandsteinschichten hell aufleuchten und an Tempelanlagen erinnern. Der Zion wurde daher in der Vergangenheit von
zahlreichen Pilger und Indianern als heilige Stätte betrachtet.
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Weinender Felsen: Der "Weeping Rock" ist eine große Flächenquelle am nördlichen Ende des Canyons. Wenn die
Sonne scheint, glitzern die aus etwa 10 Metern Höhe von einem Felsvorsprung herabfallenden Tropfen und erinnern
mit ein wenbig Phantasie an einen weinenden Felsen.
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Farbkontraste: Vor allem bei tiefstehender Sonne nimmt der Najavo Sandstein ein tiefrote Färbung an und bildet so zusammen
mit dem blauen Himmel, weißen Wolken und sattgrüner Vegetation einen malerischen Kontrast. Unten in den Tälern kann
man im übrigen für etwas mehr Geld in Canyon-Lodges übernachten und so den Park ganztägig genießen.
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Maultierhirsche: Zu den größeren Vertretern der Fauna im Zion Park gehören ohne Zweifel die Maultierhirsche (siehe Bild). Neben diesen
lassen sich im Zion Nationalpark mehr oder minder selten Kojoten, Pumas, Dickhornschafe, Füchse, Wiesel, Rotluchse, Dachse,
Erdhörnchen, Ringtails und viele Echsen und Schlangen beobachten.
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