Naturfotografie - Mikrokosmos
Neben Wolken und Wetter hat die Natur auch viele andere, faszinierende Dinge zu bieten.
Was mich persönlich sehr beeindruckt, ist die Formen- und Farbenvielfalt des Mikrokosmos, also der
Welt der kleinen Dinge um uns herum. Oft sieht man einfach über sie hinweg, aber Makroaufnahmen
belegen die Schönheit dieser Details. Im folgenden sehen Sie ein paar der Aufnahmen, die ich im Laufe der Zeit machen konnte:
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Wolfsspinne (Pardosa Lugubris):
Bei dieser Spinne handelt es sich um eine knapp 1cm große Wolfsspinne. Diese kleinen Wolfsspinnen
findet man im Sommerhalbjahr häufig auf Waldböden und auf steinigen Naturpfaden. Die Spinne auf dem Foto
hat es sich auf einem sonnigen Stein bequem gemacht. Deutlich erkennt man auch die schwarzen,
knopfartigen Augen der Spinne, wovon sie 8 Stück besitzt. Wolfsspinnen spinnen keine Fangnetze, sondern
schleichen sich an Ihre Beute heran und springen sie dann aus mehreren Zentimetern Entfernung an.
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Seerose:
Die Blüte der Seerose ist imposant: Innerhalb der etwa 30 länglichen Kronblätter
erkennt man eine große Anzahl von Staubblättern. Die Seerosen bilden eine eigene Pflanzenfamilie, nämlich die
Seerosengewächse. Seerosen lieben nährstoffarme, stehende Gewässer, daher sind sie eine ideale Zierpflanze
für jeden Gartenteich.
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Honigbiene (Apis mellifica):
Die meisten Honigbienen sind mittlerweile Haustiere, d.h. sie gehören zu Bienenstöcken, die
vom Menschen kontrolliert werden. Diese Bienenstöcke haben nur etwa 200 Drohnen, aber immerhin bis zu
70000 Arbeiterinnen. Die sechseckigen Bienenwaben bestehen aus Bienenwachs, welcher von den Bienen
durch Drüsen auf dem unteren Hinterleib erzeugt wird. Der gesammelte Blütennektar hingegen wird zum
schmackhaften Bienenhonig.
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Löwenzahn (Taraxacum officinalis):
Beim Löwenzahn handelt es sich um einen Korbblütler. Der weißliche Milchsaft, den die Pflanze bei einer
Verletzung ausscheidet, besitzt Kautschukanteile. Die Frucht des Löwenzahn ist lang geschnäbelt mit einem
schirmförmigen, fiedrigen Pappus - bekannt ist sie unter dem Namen "Pusteblume".
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Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula):
Die frühe Adonislibelle wird zu den Wasserjungfern gezählt. Im Vergleich zu anderen Libellenarten
fliegen Wasserjungfern relativ schlecht, so daß sie ihre Beute, die aus Blattläusen, kleinen Mücken usw. besteht, vorzugsweise im Sitzen ergreift.
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Weinbergschnecke (Helix pomatia):
Die Weinbergschnecke ist Deutschlands größte Landschnecke. Sie ist, wie auch andere
Lungenschnecken, ein Hermaphrodit, also sowohl Männchen als auch Weibchen. Bei der
Paarung vereinigen sich zwei Weinbergschnecken, wobei schließlich jeweils ein kalkhaltiger Liebespfeil in
den Körper des Partners gestoßen wird, der diesen erregt und die Paarungsbereitsschaft erhöht.
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Ein farbenprächtiger Falter:
Sorry, aber den Namen dieses Falter kenne ich leider nicht! Ich habe ihn während meines Reiseaufenthaltes
im Osten der USA im Nationalpark "Great Smoky Mountains" aufgenommen. Er beeindruckte mich durch seine Größe
und durch seine auffällige, schillernde Färbung.
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Buschwindröschen (Anemone nemorosa):
Das Buschwindröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist giftig. Durch Ihre weißen Blüten fällt das Buschwindröschen schon von weitem ins Auge. Der typische Standort sind Laubmischwälder mit kalkhaltigen, feuchten Böden.
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Hinweis: Alle obigen Bilder © Björn Beyer, 2001
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