Ein Wetterballon (oder auch Radiosonde) wird in der Meteorologie dazu eingesetzt, um ein
vertikales Profil der die Atmosphäre charakterisierenden
Parameter (Temperatur, Druck, Feuchte) zu erhalten. Dazu mißt die Radiosonde, die
an einer Schnur unter dem Ballon befestigt wird, alle paar Sekunden diese Parameter und sendet sie
an einem Empfangsstation am Boden.
Durch die horizontale Verlagerung
des Ballons erhält man zudem eine Information über die Windverteilung in der Atmosphäre.
Moderne Sonden übermitteln ihre jeweilige Position automatisch durch GPS-Sender. Früher
konnte man die Ballone nur bei gutem Wetter manuell mit Theodolithen verfolgen.
Ein Wetterballon startet - links in dem Gebäude ist die Bodenempfangsstation.
Foto: Dipl. Met. Björn Beyer