Der Wasserdampf spielt in der Meteorologie eine entscheidende Rolle. Ohne Wasserdampf gäbe es
einerseits keine Wolken und keine Niederschläge. Andererseits wäre die Erdatmosphäre
auch wesentlich kälter als mit Wasserdampf, da Wasserdampf zu den sogenannten Treibhausgasen
gehört. Treibhausgase haben die Eigenschaft, die langwellige, infrarote Strahlung der Erde
zu absorbieren und so die Luft zu erwärmen.
Dieser Treibhauseffekt ist ein völlig natürlicher
Prozess. Wenn in den Medien aktuell von "dem Treibhauseffekt" die Rede ist, dann
meint man tatsächlich nur die Auswirkungen einer Zunahme der Treibhausgaskonzentrationen
in der Erdatmosphäre und die damit verbundene Erwärmung über das natürliche Maß hinaus.
Ohne Wasserdampf gäbe es auch keinen Schnee, kein Eis und keine Ozeane.
Foto: Dipl. Met. Björn Beyer