Eine Warmfront ist eine Front, bei der Warmluft in Richtung der Kaltluft voranschreitet.
Im umgekehrten Fall spricht man von einer Kaltfront, und falls sich die Luftmassengrenze nicht verlagert, spricht man von einer
stationären Front.
Die Wettererscheinungen an Warmfronten sind in aller Regel deutlich ruhiger als an Kaltfronten, da
die Warmluft meist großflächig und gleichmäßig langsam auf die schwerere Kaltluft
aufgleitet. In der Aufgleitzone bilden sich zunächst Cirrostratus-, dann Altostratus- und schließlich Nimbostratuswolken.
Aus letzteren beginnt es dann auch zu regnen, und zwar meist langanhaltend und gleichmäßig (sog. Landregen).
Weitere Informationen zu Warm- und Kaltfronten sind im Rahmen der
meteorologischen Themenbeiträge zu finden.
Eine Warmfront nähert sich dem Beobachtungsstandort. Sie ist an der hohen, flächendeckenden Altostratuswolkendecke erkennbar.
Foto: Dipl. Met. Björn Beyer