In Analogie zu den Kältepolen spricht man in der Meteorologie von den Wärmepolen der Erde, also den Gebieten, in denen
die höchsten gemessenen Lufttemperaturen auftreten. Die Wärmepole befinden sich dabei nicht, wie man vielleicht
zunächst annehmen könnte, in den zentralen Tropen, sondern in den Wüstengebieten der Subtropen.
Die höchsten Temperaturen der Erde wurden mit 57,8 Grad 1922 in der libyschen Wüste gemessen sowie
mit 56,7 Grad 1913 im Death Valley in Kalifornien.