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Regen
Flüssiger Niederschlag mit einem Tropfendurchmesser von mindestens einem halben Millimeter wird in der Meteorologie
als Regen ("Regentropfen") bezeichnet. Anhand der Größe der Regentropfen unterscheidet man verschiedene Regenarten, wie zum Beispiel Sprühregen (sehr kleine Tropfen),
Landregen (Warmfrontregen mit mittlerer Tropfengröße) und Platzregen (häufig auftretend bei Schauern und Gewittern).
Regen kann sowohl aus "warmen" Wolken (reine Wasserwolken) als auch aus kalten Wolken (reine Eiswolken) oder Mischwolken (Wolken mit Wassertröpfchen und Eiskristallen).
Im Falle von kalten Wolken und Mischwolken sind Regentropfen das Produkt geschmolzener fester Niederschlagsteilchen wie
Schneeflocken, Graupelkörnern und Hagelkörnern.
Regentropfen entstehen durch verschiedenartige physikalische Prozesse innerhalb von Wolken (bzw Nebel im Falle einer
am Boden aufliegenden Wolke). Hier sind in erster Linie Koagulation und
Koaleszenz zu nennen.

Ausfallende Niederschlagsteilchen bei einer tropischen Gewitterwolke (siehe haarartige Fallstreifen) - während des Fallens schmelzen sie und erreichen
den Boden als großtropfiger Regen.
Foto © Björn Beyer
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