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Ozon
Sauerstoff liegt normalerweise in einer zweiatomigen, stabilen Bindung vor. Unter Energiezufuhr jedoch (zB durch
ultraviolette Strahkung) kann die stabile zweiatomige Bindung aufgespalten, wobei hochreaktive
Sauerstoffradikla entstehen. Diese können sich dann, ebenfalls unter Zufuhr weiterer Energie, mit einem verfügbaren zweiatomigem
Sauerstoff zu einem dreiatomigen Sauerstoffmolekül, dem Ozon, verbinden.
Ozon ist, wie der atomare Sauerstoff, instabil und zerfällt unter weiterer Absorption ultravioletter Strahlung wieder in
zweiatomigen und atomaren Sauerstoff, wobei der atomare Sauerstoff sich entweder mit einem anderen Sauerstoffradikal zu stabilem
zweiatmoigen Sauerstoff verbindet oder anderweitig weitereagiert (zB mit NOx-Verbindungen).
Setzt man die Existenz einer stetigen UV-Strahlung und reichlich vorhandene stabile, zweiatomige Sauerstoffmoleküle voraus,
so stellt sich mit der Zeit eine Gleichgewichtsreaktion zwischen dem Aufbau und dem zerfall von Ozon ein. Eine solche Gleichgewichtsreaktion
findet auf der Erde in der Stratosphäre statt, wobei die höchsten Gleichgewichtsozonkonzentrationen in etwa 30 Kilometer Höhe zu beobachten
sind. Man spricht dabei auch von der sogenannten Ozonschicht. Die Ozongleichgewichtsreaktion in der Stratosphäre
verbraucht bzw. filtert also die nergiereiche UV-Strahlung der Sonne, so dass diese den Erdboden nur in stark abgeschwächter Form erreicht.
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