Mit dem Begriff der kleinen Eiszeit verbindet man den Zeitraum zwischen
etwa 1540 und 1850. Die Winter waren in diesem Zeitraum rund 1,5 bis 2 Grad kälter
als heute. Verbunden mit der kleinen Eiszeit war eine weltweit feststellbare
Ausdehnung der Gletscher, die jedoch nicht kontinuierlich, sondern vielmehr in mehreren
Schüben stattfand.
Etwa um 1700 wurde die größte Eisausdehnung beobachtet, danach zogen sich
die Gletscher dann weltweit wieder zurück. Auch aktuell dauert dieser Rückzug noch an, viele
Gletscher in den Alpen sind bereits vollständig abgeschmolzen.