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Das Top-Wetter.de Wetterlexikon

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Inversionswolken

Da eine Inversionsschicht den vertikalen Luftmassenaustausch stark unterdrückt, kann sich in der Schicht unterhalb der Inversion durch forschreitende Auskühlung und Anreicherung mit Feuchte eine stratiforme Bewölkung ausbilden.

Diese bildet sich in aller Regel zunächst direkt unterhalb der Inversion. Nach der initialen Ausbildung einer solchen dünnen Stratuswolkenschicht (Hochnebel) kommt es dann häufig zu einem Selbstverstärkungsprozess, da an der Oberkante der Wolkenschicht eine verstärkte Wärmeausstrahlung einsetzt. Diese sorgt für eine weitere Abkühlung der unteren Schicht und damit für eine Zunahme der vertikalen Mächtigkeit der Stratuswolke. Nach einigen Tagen ist der Stratus meist so dick, daß Nieselregen oder im Winter oder Schneegrießel ausfallen kann.

Wolken-/Nebelbildung unterhalb einer Strahlungsinversion
Wolken-/Nebelbildung unterhalb einer Strahlungsinversion
Foto: Richard Löwenherz


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