Klimatischer Kurzüberblick: Hawaii
Die Hawaii-Inseln bilden eine Nordwest-Südost verlaufende
Inselkette im zentralen pazifischen Ozean. Sie liegen auf etwa 20° nördlicher Breite.
Aufgrund dieser geographischen Lage werden die Hawaii-Inseln im gesamten Sommerhalbjahr
von den stark mit Feuchtigkeit angereicherten Nordostpassatwinden beeinflußt.
Im Nordosten der Inseln sehr viel Regen
Die Hauptinseln
Kaui, Oahu, Maui und Hawaii weisen allesamt Gebirgszüge auf, die zwischen rund 1000 und
bis zu 4200 Meter Höhe (Vulkan Mauna Loa auf Hawaii) erreichen. Die Nordostpassate werden daher
vornehmlich an den Nordostflanken dieser Gebirgszüge zum Aufsteigen gezwungen. Es kommt dort zu
teilweise äußerst ergiebigen Steigungsregen. Zum Beispiel hat man für den Zeitraum von
1930 bis 1939 auf dem 1548 Meter hohen Vulkangipfel Mount Waialeale auf Kaui eine mittlere
Jahresniederschlagssumme von 14661 Litern Regen pro Quadratmeter gemessen, was etwa die
24 mal soviel ist, wie z.B. in Köln in einem Jahr im Mittel fällt (etwa 600mm). Auf den Hawaii-Inseln
findet man daher einige der regenreichsten Orte der Erde.
Fotos (© Bild: kreiselei / aboutpixel.de): Typische Vulkanlandschaft auf Hawaii

Im Südosten der Inseln viel Sonne
Ganz im Gegensatz zu den Luvlagen der Gebirgszüge der Hawaii-Inseln erhalten die Leelagen
in den südlichen Teilen der Inseln hingegen kaum noch Niederschlag. Vor allem im Sommer
fallen, wenn überhaupt, nur ganz vereinzelte Schauer. In diesen Leelagen der Inseln
findet man auch die für Hawaii eigentlich bekannten sonnenverwöhnten Traumstrände.
Allerdings gilt die Niederschlagsarmut in den Leelagen nur im Sommerhalbjahr.
Im Winterhalbjahr wird das Inselarchipel von Zeit zu Zeit durch weit nach
Süden vordringende Tiefausläufer der Westwindzone beeinflußt. Dadurch fällt auch in den
sommertrockenen Leelagen der Inseln dann mehr Niederschlag.
Klima-Reisetipp
Im Sommer zeigt sich Hawaii in den Urlaubsorten so, wie man es von Bildern kennt:
Sonne, Sandstrand und aufgrund der südlichen Lage sehr hohe Temperaturen. Im Winter hingegen
können die Wolkenfelder einzelner Westwindzyklonen auch die Urlaubsorte und die südlichen
Strände beeinflussen. Es kommt dann auch häufiger zu Regen, der einen Hawaii-Urlaub
sehr schnell zum Frust-Uralub werden läßt. Dennoch liegen auch im Winter die Temperaturen
noch im angenehmen bis warmen Bereich.
Klimatisch gesehen empfiehlt sich somit eindeutig das Sommerhalbjahr. Nur dann ist das
für die Hawaii-Inseln typische Traumbadewetter in den Urlaubsregionen gesichert.
Klimatabellen für ausgewählte Orte in Hawaii
Hawaii, Insel Oahu, Südküste: HONOLULU [5 Meter über NN / 21°21'N / 157°56'W]
|
Monat
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Jan |
Feb |
Mrz |
Apr |
Mai |
Jun |
Jul |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
Jahr |
Niederschlag [mm]
|
90 |
56 |
56 |
39 |
29 |
13 |
15 |
11 |
20 |
58 |
76 |
97 |
560 |
Temperatur [°C]
|
22.7 |
22.8 |
23.6 |
24.3 |
25.3 |
26.3 |
26.9 |
27.4 |
27.2 |
26.4 |
25.1 |
23.4 |
25.1 |
Hawaii, Insel Hawaii, Nordostküste: HILO [11 Meter über NN / 19°43'N / 155°04'W]
|
Monat
|
Jan |
Feb |
Mrz |
Apr |
Mai |
Jun |
Jul |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
Jahr |
Niederschlag [mm]
|
251 |
261 |
354 |
388 |
252 |
158 |
247 |
237 |
217 |
244 |
369 |
306 |
3284 |
Temperatur [°C]
|
22.1 |
22.1 |
22.2 |
22.6 |
23.3 |
24.0 |
24.3 |
24.6 |
24.6 |
24.3 |
23.4 |
22.4 |
23.3 |
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