Bild Nr. 163
Fortsetzung: Dass Kelvin-Helmholtz-Wellen vornehmlich im Jetstreamnähe zu
beobachten sind, liegt daran, daß dort sehr große vertikale (und auch horizontale)
Windscherungen auftreten. Ausserdem bestehen Kelvin-Helmholtz-Wogenwolken im
Jetniveau aus Eisteilchen, und diese haben im Vergleich zu Wassertröpfchen recht
hohe Verweilzeiten in der Atmosphäre, wenn sie sicherst einmal gebildet haben.
Dann fungieren sie als eine Art Tracer in der Luftströmung. Daher sind
hohe Kelvin-Helmholtz-Wogenwolken meist klarer und dauerhafter zu sehen.
Die hier erkennbaren Helmholtz-Wellen entstanden jedoch in tiefen Atmosphärenschichten.
Sie sind unklarer strukturiert und sogar teilweise
konvektiv durchsetzt.
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